1963 – 1976 Einführung der „Albertz Uniform“

1963 – 1976 Einführung der „Albertz Uniform“

Der 1963 ins Amt gekommene Innensenator Heinrich Albertz setzte es durch, dass die Uniformen erneut geändert werden mussten. Offensichtlich war ihm der Schnitt zu zivil und so wurden Neuanschaffungen nötig. Nun hatten die Jacken wieder aufgesetzte Taschen mit Knöpfen und neue Kragenspiegel in veränderter Form. Dienstgrad- und Ärmelabzeichen, sowie die Effekten an den Mützen änderten sich nicht.
Die einzig erwähnenswerte Änderung in dieser Zeit erfolgte durch das Ausscheiden des Kommandeurs der Schutzpolizei Werner. Dieser trug goldfarbene Effekten an der Uniform. Sein Nachfolger Börner, der 1971 dieses Amt übernahm, verzichtete auf die Goldausführung und trug nun, wie alle Polizeibeamten, silberne Abzeichen. Allerdings führte er im Dienstgradabzeichen jetzt drei Eichenlaubzweige.
Am 1. März 1974 schaffte man das Amt des Kommandeurs der Schutzpolizei ab und ersetzte es durch die Bezeichnung Landespolizeidirektor. Erstmals führte jetzt ein Schutzpolizist auch die Kriminalpolizei.
Im Zuge der Polizeireform löste man am 1. Oktober 1974 die Bereitschaftspolizei und die Einsatzkommandos auf und gliederte sie in Einsatzbereitschaften neu. Das Ärmelabzeichen der Bereitschaftspolizei durfte nicht weiter getragen werden und man ersetzte es durch das der Schutzpolizei.