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Verordnung zur Übertragung bestimmter Befugnisse der Polizeibehörde auf die Angehörigen der Freiwilligen Polizei-Reserve (FPRVO)


Vom 10. Februar 1976 (GVBl. S. 339)

 

Auf Grund des 5 5 Abs. 2 des Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (ASOG Bln) vom 11. Februar 1975 (GVBl. S. 688) wird verordnet:

 
§1     Den Angehörigen der Freiwilligen Polizei-Reserve, die gemäß § 4 des Gesetzes über die Freiwillige Polizei-Reserve (FPRG) vom 25. Mal 1961 (GVBl. S. 671), zuletzt geändert durch Gesetz vom 11. Februar 1975 (GVBl. S. 688), bestellt sind, werden die nachstehenden polizeilichen Befugnisse übertragen, soweit sie zur Erfüllung der Aufgaben nach § 1 des Gesetzes über die Freiwillige Polizei-Reserve (Objektschutz) erforderlich sind:
  1.

-

Auf Grund des Allgemeinen Sicherhelts- und Ordnungsgesetzes (ASOG Bin) vom 11. Februar 1975 (GVBl. S. 688):
    a) § 14, Allgemeine Befugnisse,
    b) § 15, Identitätsfeststellung und Prüfung von Berechtigungsscheinen,
    c) § 18, Gewahrsam,
    d) § 19, Richterliche Entscheidung,
    e) § 20, Behandlung festgehaltener Personen,
    f) § 21, Dauer der Freiheitsentziehung,
    g) § 22, Durchsuchung von Personen,
    h) § 23, Durchsuchung von Sachen,
    i) § 24, Betreten und Durchsuchung von Wohnungen,
    k) § 25, Verfahren bei der Durchsuchung von Wohnungen,
    j) § 26, Sicherstellung,
    m) § 27, Verwahrung,
    n) § 29, Abs. 1, Herausgabe sichergestellter Sachen.
 
   

Bei Wahrnehmung der übertragenen Befugnisse finden die §§ 8 bis 13 des ASOG Bln Anwendung:

 
  2. - Auf Grund des Verwaltungsvollstreckungsgesetzes (VwVG) vom 27. April 1953 (BGBl. I S. 157 / GVBl. S. 361), zuletzt geändert durch Gesetz vom 2. März 1974 (BGBl. I S. 469/ GVBl. S. 874):
    a) §§ 6, 9 Abs. 1 Buchst, c) und Abs. 2, zulässige Zwangsmittel,
    b) §§ 12 und 15, Ausübung des unmittelbaren Zwanges;
       
  3.

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Auf Grund der Strafprozessordnung (StPO):
      § 127 Abs. 1, vorläufige Festnahme.
 
§2     Die polizeilichen Befugnisse nach § 1 sind nur für die Zeit übertragen, In der die Angehörigen der Freiwilligen Polizei-Reserve zur Dienstleistung im Polizeivollzugsdienst nach § 1 des Gesetzes über die Freiwillige Polizei-Reserve herangezogen werden.
 
§3     Diese Verordnung tritt am 1. März 1976 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung zur Übertragung bestimmter Befugnisse der Polizeibehörde auf die Angehörigen der Freiwilligen Polizei-Reserve (FPRVO) vom 6. Juli 1971 (GVBl. S. 1162) außer Kraft.

 

 
      Quelle: PHSB - Archiv

Stand: 07.02.2010

 

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